Glühbirnen
Erste Belege für die Entwicklung von Glühbirnen existieren aus dem Jahr 1820. Hier wurden die Lampen noch als Re-la-Rue-Lampe oder auch De-Lx-Rive-Lampe bezeichnet und der Platinfaden sorgte innerhalb der luftleeren Glasglocke für die Helligkeit. In der Folge fanden Kohlestifte sowie Kohlefäden als Ersatz für das Platin Verwendung.
Noch heute sind Glühlampen besonders im häuslichen Bereich als Wohnraumbeleuchtung im Einsatz. Aufgrund ihrer relativ geringen Energieeffizienz werden Glühlampen auf dem europäischen Markt aber Stück für Stück durch die energieeffizienteren Energiesparlampen ersetzt. Hintergrund ist, dass Glühlampen lediglich ein sichtbares Licht von fünf Prozent zum Energiebedarf liefern. Daher werden Glühlampen mit dem Energielabel E, F sowie auch G schrittweise nicht mehr hergestellt und letztlich auch nicht mehr vertrieben. Glühlampen reduzieren ihre Lebensdauer parallel zur erzielbaren Lichtausbeute. Während beispielsweise Glühlampen mit einer Lichtausbeute von 2.700 K etwa 1.000 Betriebsstunden erzielen können, liegt die Lebensdauer für eine Studioglühlampe mit einer Lichtausbeute von 3.400 K nur noch bei einigen Stunden. Dabei erhöht sich die Helligkeit, die die Glühlampe erzeugt, mit steigender Betriebsspannung. Parallel hierzu reduziert sich aber auch wiederum deutlich ihre Lebensdauer. Beeinflusst wird die Lebensdauer der Glühbirnen durch nicht gleichmäßig abdampfendes Wendelmaterial, so dass die Lampe schließlich an einer Stelle durchbrennt. Aufgrund ihrer relativ geringen Energiedichte werden Glühlampen daher in der Europäischen Union schrittweise verboten und durch die sogenannten Energiesparlampen ersetzt. Diese haben einen höheren Anschaffungspreis, der sich allerdings aufgrund der deutlich höheren Lebensdauer der Leuchtkörper relativiert. Zudem ist die Lichtausbeute der Energiesparlampen deutlich höher, was wiederum eine Reduzierung des Stromverbrauchs bei gleicher Leuchtleistung mit sich bringt.Hinterlasse eine Antwort
